Festveranstaltung im Dom, 850-Jahrfeier
Das Jahr 2011 ist ein besonderes Jahr für das Dorf Buckow bei Nennhausen und für die
Buckower Kirche. Gemeinsam mit Garlitz, Mützlitz, Tremmen, Mötzow und dem damaligen
Dorf Görden wurde Buckow vor 850 Jahren dem Domstift Brandenburg als "Versor-
gungsgut mit dem Zehnten und allem Zubehör" geschenkt, damit die Stiftsherren "den
Glauben und die Verehrung Gottes auf der Burg Brandenburg erneuern" können. Damit
wurden diese Orte 1161 erstmalig in einer Urkunde erwähnt und begehen im Jahr 2011
ihr 850-jähriges Jubiläum gemeinsam mit dem Domstift Brandenburg. Aus Anlass dieses
geschichtlichen Zusammenhanges ist die Idee entstanden, im Trubel der verschieden Fest-
jahre 2011 auch ein gemeinsames Fest zum Jubiläum zu veranstalten. Am Sonntag, 8. Mai
2011, 14 Uhr, wird eine von diesen Dörfern und dem Dom gestaltete Festveranstaltung im
Dom zu Brandenburg mit einem anschließenden "Markt der Dörfer" auf dem Domhof statt-
finden. Friederike Seim, Kirchennachrichten, März 2011
Auf dem Domhof in Brandenburg a.d. Havel
Der Frühling hielt Einzug
Der Brandenburger Bläserchor gab vergangenen Samstag den Auftakt zu den diesjährigen
Veranstaltungen in der Buckower Wallfahrtskirche. Alle Plätze waren gefüllt, als die Bläser
unter der Leitung des KMD Matthias Passauer mit klassischen Stücken das Konzert be-
gannen. (…) Matthias Passauer, am Sonntag zum ersten Male in Buckow zu Besuch, lobte
die ausgezeichnete Akustik und schöne Atmosphäre in der Buckower Wallfahrtskirche und
freut sich bereits auf sein nächstes Konzert am 10. Dezember mit Liedern zum Advent.
Dazu bringt er seinen großen Domchor mit, der allein schon 100 Leute umfasst.
Christof Reinecke, MAZ vom 19.05.2011
Sommerkonzert in der Wallfahrtskirche
Das richtige Feuer gab erst der hervorragende Bläser Horst Bathran abwechselnd an
Sopranino, Oboe und Englischhorn den Streichern des Collegium Musicum Brandenburg,
als in den alten Mauern der Buckower Wallfahrtskirche am Sonntag ein fröhlicher Mix aus
klassischer und Unterhaltungsmusik erklang.
Irene Krieger, MAZ vom 29.06.2011
Collegium Musicum Brandenburg
Streicheleinheiten für die Kirche
Das hauptsächlich aus Streichern bestehende Ensemble mit 17 Musikern unter der Leitung
von Konzertmeister Ludwig Nast bot ein vielfältiges Programm, das von Barock über
Walzer und Polka bis hin zu Volksweisen aus Schottland oder Irland reichte.
Doris Hempe, Preussenspiegel vom 10.07.2011
Legende und Historie
Zum ersten Mal steht der Tag des Offenen Denkmals auf dem Veranstaltungsprogramm der
Kirche in Buckow. Unter dem Motto "Legende oder Historie" kann man (…) auf Spuren-
suche gehen. (…) Für die musikalische Umrahmung sorgt das Collegium Musicum der
Musikschule Rathenow.
MAZ vom 05.09.2011
Führung am "Tag des offenen Denkmals" Collegium Musicum derMusikschule Rathenow.
Großes Interesse an Kirchenführungen
Am Ostgiebel waren die Umrisse der ehemaligen kleinen Kirche, in der vermutlich zu Wall-
fahrtszeiten die "Bluthostie" aufbewahrt wurde, und der ebenfalls dort vorhandenen, aber
unzugänglichen Gruft im Rasen markiert. Vom mächtigen Turm - einst als Leuchtturm fun-
gierend - wehten bunte Bänder den Besuchern entgegen. Beim Weg über den Kirchhof
kam man an verschiedenen Stationen (Sünde, Fegefeuer, Ablass und Himmel) vorbei, die
mit einfachen Mitteln eindrucksvoll dargestellt waren."
Doris Hempe, MAZ vom 17./18.09.2011
Gospels & Spirituals im Gotteshaus
Wer im vergangenen Spätsommer dabei war, weiß, dass er sich darauf freuen kann:
Dieser fröhliche und stimmgewaltige Chor hat mit der Kombination von afrikanischen Tanz-
und Musikelementen und der Botschaft des Evangeliums sowie anderen schwungvollen
Liedern die Zuhörer in der Buckower Wallfahrtskirche begeistert. (…) Die "Fitchpotsingers"
sind der Gospelchor des Kirchenkreises unter der Leitung von Stephan Hebold.
Friederike Seim, Preussenspiegel vom 25.09.2011
Die Finschpottsingers bei der Probe
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Presse 2010
Der heilige Schatz von Buckow
Ein historischer Fund wird an die Kirchgemeinde zurückgegeben. (...) Die zwischenzeitliche
Begutachtung des Messbuches im Domstiftsarchiv Brandenburg durch dessen Leiter Dr.
Uwe Czubatynski ergab im vergangenen Winter, dass das Buckower Messbuch 1516 in
Leipzig gedruckt worden ist. Es handelt sich demnach um eine "Missale", welches in der
Zeit der Wallfahrten für die Messe angeschafft wurde und zum Heiligtum der Buckower
Kirche gehörte.
Friederike Seim, BRAWO vom 30.05.2010
Das Buckower Messbuch Feierliche Übergabe des Messbuches
Messbuch von 1516 übergeben
`Nach dem Krieg machte ich mit dem Berliner Touristikklub für die Mark Brandenburg
Fahrradausflüge im Havelland´, erzählt der heute 78-jährige Rathenower Hermann Tressel.
`Ich wusste, wo antike Gegenstände in der DDR verschwanden.´ (...) Deshalb behielt er das
Buch bei sich, pflegte es, klebte einzelne Seiten. Im vergangenen Jahr las Tressel in der
Zeitung vom neu gegründeten Förderverein "Wallfahrtskirche zu Buckow". So kam ihm der
Fund von vor über 60 Jahren wieder ins Bewusstsein."
Uwe Hoffmann, MAZ vom 09.06.2010
1516 in Leipzig gedruckt Dr.Uwe Czubatynski u. Hermann Tressel
Ein kostbares Buch kehrt heim
Die Rückkehr des geretteten Buches ist zugleich ein Symbol für die Rettung der Kirche als
Gotteshaus der Gemeinde.
Marianne Fiedler, Infoblatt "Alte Kirchen" vom September 2010
Mit der Wünschelrute auf Wasseradern
Auf Buckow bezogen wies der Geomant in seinen Ausführungen auf eine lange Tradition
von Brunnen oder Wasseradern unter Kirchenbauten hin. Seine Untersuchungen ergaben
zahlreiche sich kreuzende Wasseradern unter der Buckower Kirche, was stark außerge-
wöhnlich wäre
Preussenspiegel vom 27.06.2010
Dr.Gregor Arzt und sehr interessierte Zuhörer Hier wird der Umgang mit der Wünschelrute erklärt
Spurensuche mit der Wünschelrute
Rund 50 Neugierige lauschten am Sonntag dem Geomanten Dr. Gregor Arzt. (...) Mit der
Wünschelrute voran ging der Experte mit seinen Zuhörern auf die Suche nach unterirdischen
Wasseradern.
BRAWO vom 23.06.2010
Sommerkonzert in Buckow
Es ist für alle Liebhaber der Alten Musik interessant, wenn der Barock-Geiger Bernhard
Forck begleitet von seiner Schwester auf dem Cembalo zum Konzert einlädt. Forck ist seit
1984 Mitglied der Akademie für Alte Musik. Er hat sich international einen hervorragenden
Ruf mit einer regen Konzerttätigkeit als Konzertmeister bei barocken Opernfestivals, Fest-
spielen wie den Händelfestspielen in Halle, sowie zahlreichen CD-Aufnahmen erworben.
Seine Schwester Hildegard Saretz ist Kirchenmusikerin und Pianistin und hat sich zusätzlich
durch Meisterkurse im stilgetreuen Cembalo-Spiel qualifiziert.
MAZ vom 21.08.2010
Hildegard Saretz und Bernhard Forck das Barock Duo
Kaffee, Gospel und Kirchenfotos
Am heutigen Sonntag um 16.00 Uhr rocken die Finchpotsingers aus Finkenkrug und Falken-
see mit Gospels und Spirituals die Buckower Wallfahrtskirche. (...) Im Anschluss an das
Konzert wird das druckfrische Buch "Kirchen in Brandenburg und ihre Hüter" von Kara Huber
(Prestel-Verlag) präsentiert. In diesem Band, der am 29. September im Handel erscheint,
wurden Fotographien der Buckower Kirche von Leo Seidel und Wolfgang Reiher mit einem
Beitrag von Dr. Uwe Otzen aufgenommen.
BRAWO vom 26.09.2010
Die Finchpotsingers Fam. Steck mit Fr. Kara Huber
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Presse 2009
Die Buckower Wallfahrtskirche bleibt im Dorf
Inzwischen gehört die Buckower Kirche zu den "offenen Kirchen" im Land Brandenburg. Auf
einer Informationstafel am Eingang ist zu erfahren, wo man einen Schlüssel für die Kirche
erhält. Sie kann also jederzeit besichtigt werden.
Norbert Stein, MAZ vom 13.03.2009
Austellung "Stillgelegt"
Wachgeküsst, statt stillgelegt
Der Titel der Ausstellung "Stillgelegt" bringt es eigentlich auf den Punkt. Landstriche schrum-
pfen, Kirchensteuern versiegen und die Evangelische Gemeinde hat Schwierigkeiten, die
Dorfkirchen zu unterhalten. Das Fragezeichen im Titel der Ausstellung, könnte man meinen,
richtet sich an die Menschen, die hier leben. Geben sie sich mit dem "stillgelegten" Zustand
ihrer Kirche zufrieden? Nein. Denn sie haben sich angesprochen gefühlt, spätestens als die
Kirche zu Buckow 2007 verkauft werden sollte.
Caterina Rönnert, MAZ vom 25.08.2009
Irdische Hilfe fürs Gotteshaus:
Seit vielen Jahren schon machen sich immer am Himmelfahrtstag einige Garlitzer und Ein-
wohner aus Nachbardörfern per Fahrrad auf den Weg nach Buckow zum Gottesdienst. (…)
Doch zuvor wird sich ein anderes besonderes Ereignis vollziehen. Zwischen Kaffeetrinken
und Konzert wird ein Förderverein "Wallfahrtskirche zu Buckow e.V." gegründet.
Norbert Stein, MAZ vom 20./21.05.2009
Die Gründungsmitglieder
Tablas unter dem Zeichen der Pilgermuschel
Die Zuhörer in der gefüllten Buckower Kirche kamen in den Genuss unerwarteter Klänge,
angefangen mit Werken von Bach, exzellent von Felix Komoll auf der Gitarre vorgetragen
und von Ravi Srinivasan auf Tablas begleitet. Der aus Singapur stammende Musiker ent-
lockte diesen aus zwei kleinen Pauken bestehenden Schlaginstrumenten aus dem Norden
Indiens eine Vielzahl unterschiedlichster Töne. Außergewöhnliche Klänge, die aus dem ruhig
auf der Altarstufe sitzenden Spiel zweier Musiker mit der großartigen Akustik der Kirche zu
einer Symbiose zusammenwuchsen und Gefühle von Tiefe und Weite zugleich, von Ruhe und
Ferne und ungeheurer Größe hervorriefen.
Doris Hempe, BRAWO vom 3. Juli 2009 und MAZ vom 3. Juli 2009
Felix Komoll und Ravi Srinivasan
Wissenschaftliche Wallfahrt
Gut gefüllt wie zu den einstigen Tagen der Wallfahrt präsentierte sich die Buckower Kirche
am vergangenen Sonntag. Umrahmt von Orgelmusik veranstaltete der Förderverein ein
wissenschaftliches Seminar zur Bau- und Nutzungsgeschichte der Buckower Wallfahrts-
kirche, die bislang sehr viel Rätsel aufgab. Zunächst referierte der Theologe Dr. Hartmut
Kühne von der theologischen Fakultät der Humboldt Universität in Berlin über die mittelalter-
lichen Wallfahrten der Mark im Allgemeinen sowie in Buckow im Besonderen. Anschließend
ging der Kunsthistoriker und Bauarchäologe Dirk Schumann auf die vorhandene Gebäude-
substanz ein.
Christof Reinecke, BRAWO vom 06.09.2009
Referent Dr. theol. Hartmut Kühne
Alle Wege führen nach Rom
Ein weiteres außerordentliches Zeugnis sei das Rechnungsbuch der Buckower Kirche, das
1560 angelegt wurde.
Caterina Rönnert, MAZ vom 01.09.2009
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Presse 2008
Diese bedeutsamste Dorfkirche des Havellandes, gebaut als Wallfahrtskirche, hat in unge-
fähr 700 Jahren bereits andere Krisenzeiten überstanden. Sie ist nicht nur zeithistorisch
und kunstgeschichtlich wertvoll, sondern vor allem geistig bedeutsam, ein heiliger Raum.
Friederike und Knuth Seim, Kirchennachrichten Nr.1/2008
Rettung durch Verkauf?
In der Diskussion unterstrich Hartmuth Kühne, Kirchenhistoriker und Wissenschaftler an der
Berliner Humboldtuniversität, die Bedeutung der Kirche und verwies auf eine Urkunde im
Vatikanischen Archiv, die bezeugt, dass Papst Bonifaz IX. im Jahr 1401 jedem Besucher
der Buckower Kirche an hohen Feiertagen sieben Jahre Nachlass der zeitlichen Sünden-
strafen zusicherte - womit die Wallfahrt auch von höchster Stelle legitimiert war.
Norbert Stein, MAZ vom 11.02.2008
Buckower Kirche aus dem Dornröschenschlaf erwacht
Das hatte sich die Buckower Kirche lange nicht träumen lassen, dass sie einmal wieder bis
auf den letzten Platz besetzt sein würde.
Gudrun Lewwe, MAZ vom 11.08.2008
Ein neuer Anfang für die alte Kirche?
Verständlicherweise sorgte das (der mögliche Verkauf, Anm. d. Red.) unter Gemeindemit-
gliedern der Reformationsgemeinde für Unruhe und neue Aufmerksamkeit für die alte Kirche
kaum erwartetes Verantwortungsbewusstsein für den Schatz dieses Bauwerks wurde wach.
Erste Aktivitäten wurden besprochen und auch schon realisiert. So hatte man im Juli zu ein-
em kleinen, aber feinen Sonntags-Konzert der "Spandauer Schilfrohrbläser" in die extra
geputzte Kirche eingeladen, dazu anschließend Kaffee und Kuchen geboten. Viele kamen,
viel mehr als erwartet, aus Berlin und Brandenburg und sonst woher, nutzten zuletzt noch das
Angebot, auf den hohen Turm zu steigen und über das weite Luch zu schauen.
Arnulf Kraft, ALTE KIRCHEN, September 2008
Die Spandauer Schilfrohrbläser
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